Kampf dem Krankenstand – So trotzen Sie der Erkältungswelle

Ursachen für den Krankenstand

Aktuelle Zahlen des Sozialforschungsinstituts Forsa belegen, was viele Arbeitgeber vor allem in den Wintermonaten kennen: 26 % aller befragten Angestellten leiden häufig oder dauerhaft an Erkältungsbeschwerden. Nach Muskelverspannungen, Erschöpfungszuständen und Kopfschmerzen liegen Erkältungskrankheiten somit auf Platz 4 der häufigsten Ursachen für Krankenstand.

 

Wir sind gerade mittendrin in der Saison der erkältungsbedingten Krankenstände. Die Auswirkungen dieser an sich harmlosen Erkrankung können jedoch gravierend sein:

  • Mitarbeiter müssen für ihre kranken Kollegen einspringen – und das bei ohnehin knapp kalkulierter Personalausstattung.
  • Durch die Mehrarbeit steigt die körperliche und psychische Belastung der verbleibenden Mitarbeiter – die Infektanfälligkeit nimmt zu.
  • Arbeitsergebnisse werden unter Umständen verspätet oder mit Qualitätseinbußen geliefert – unbearbeitete Aufträge reihen sich in der Warteschlange, das Risiko unzufriedener Kunden nimmt zu.

 

Der Krankenstand behindert Ihren Jahresabschluss

 

Die vielleicht fatalste Auswirkung: Während mit Müh und Not bestehende Aufträge abgearbeitet werden, bleibt keine Zeit, das alte Geschäftsjahr zu resümieren und das neue Geschäftsjahr vorzubereiten:

  • Sich bei den bestehenden Kunden für die Zusammenarbeit bedanken
  • Aufträge für das neue Jahr sichern, Prozesse planen
  • Zielvereinbarungen der Mitarbeiter überprüfen, anpassen und Erfolge gemeinsam feiern

Was können Sie als Personalverantwortlicher, als Unternehmer in dieser Situation tun? Nutzen Sie die Möglichkeiten, die Ihnen die betriebliche Gesundheitsförderung bietet. Wir unterscheiden dabei zwei grundlegende Vorsorgemechanismen. Zum einen gibt es die Verhältnisprävention, zum anderen die Verhaltensprävention.

 

Die Verhältnisprävention beschäftigt sich mit allen Maßnahmen, die ein stärkendes Arbeitsmilieu und ein gesundes Betriebsklima schaffen:

  • Erkältungsviren den Kampf ansagen: Die wichtigste Maßnahme ist häufiges Händewaschen – das entzieht den Erregern ihre Lebensgrundlage.
  • Gesundheit geht durch den Magen: Kostenloses Obst, wärmende Tees und gesunde Knabbereien stärken Vitaminhaushalt und Nerven.
  • Mitarbeiter belohnen: Feiern Sie gemeinsam betriebliche Erfolge. Ermutigen Sie Ihre Mitarbeiter, sich Ziele zu stecken. Nehmen Sie Ideen und Vorschläge ernst. Der Jahresausklang bietet sich hervorragend für derartige Reflexionen an.

Ganz ohne die Mithilfe Ihrer Mitarbeiter geht es jedoch nicht. Wir benötigen auch die Verhaltensprävention. Natürlich sind Sie darauf angewiesen, dass Ihre Mitarbeiter diese Angebote wahrnehmen. Schaffen Sie einen Spirit, der ermutigt, die eigene Gesundheit in die Hand zu nehmen.

 

Dabei sollten Sie selbst als Verantwortliche(r) mit gutem Beispiel vorangehen: Sind Sie selbst eigentlich Mitglied im Sportverein?

 

Mitarbeitergesundheit ist eine Führungsaufgabe. Es ist Ihre Aufgabe, optimale Rahmenbedingungen zu schaffen, um den Krankenstand zu reduzieren. Dazu gehört auch die richtige Stellenbesetzung: Passt Ihr Mitarbeiter mit seiner fachlichen Qualifikation und seiner psychisch-physischen Konstitution optimal zu seiner Stelle? Prima! Dann werden Sie und er oder sie von einer gesunden Zusammenarbeit profitieren.

 

Wenn nicht, sollten Sie etwas ändern. Machen Sie hier keine faulen Kompromisse, die zulasten von Produktivität und Ergebnis gehen. Loten Sie einfach Ihre Möglichkeiten aus und sprechen Sie mit uns.
Wir können Sie dazu beraten, wie Sie durch Stellenumbesetzungen oder Neubesetzungen stärker und besser werden. Denn unsere Fachleute sind darauf spezialisiert, passgenaues Personal zu finden, auf Zeit oder auf Dauer.

Ihr Ansprechpartner ist Peter Bertram, Telefon: +49 (0)841 885656-50.